Satzung
Deutscher Braumeister- und Malzmeister-Bund
(Technisch-wissenschaftliche Vereinigung)
Landesgruppe Mecklenburg - Vorpommern e. V.

§ 1 Name und Sitz

(1)   Der Verein führt den Namen

„Deutscher Braumeister- und Malzmeisterbund" (Technisch-wissenschaftliche Vereinigung) Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern e.V.

(2)   Der Sitz des Vereins ist Schwerin und ist beim Amtsgericht Schwerin unter der Nr. VR 394 eingetragen.

§2

Aufgaben und Ziele

1.   Förderung der technisch-wissenschaftlichen Arbeiten in der Brau-, Malz- und Getränkeindustrie

2.   Pflege des Meinungsaustausches, Abhaltung von fachwissenschaftlichen und allgemeinen interessierenden Vorträgen;

3.   Ausbildung und Förderung des Nachwuchses;

4.   Enge Verbindung und Zusammenarbeit mit den Hoch- und Fachschulen, Insti­tuten sowie allen Fachverbänden und Behörden;

5.   Wahrung allgemeiner Berufsinteressen und Pflege der Kollegialität;

6.   Gewährung von Unterstützung nach Massgabe dieser Satzung.

 

§3

Mitgliedschaft

(1) ordentliche Mitglieder

Ordentliche Mitglieder können werden, sofern sie eine entsprechende Stellung be­kleiden, Absolventen der brautechnischen und lebensmitteltechnischen Studiengän­ge der jeweiligen Fachbereiche der Technischen Universität sowie Absolventen von Brauereifachschulen und solche, die die Meisterprüfung vor der Industrie- und Han­delskammer bzw., der ehemaligen Meisterschule erfolgreich abgelegt haben sowie technische Führungskräfte der Brau-, Malz- und Getränkeindustrie mit erfolgreichem Prüfungsabschluss.

2) Fördernde Mitglieder Firmen, Verbände und auch Einzelpersonen können die Mitgliedschaft in der Landesgruppe erwerben. Die Fördermitgliedschaft ist beim Vorstand der Landesgruppe zu beantragen

§5

Ehrenmitgliedschaft

Persönlichkeiten, die sich besondere Verdienste um den Braumeister-und Malzmeister-Bund oder um das Brauwesen erworben haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft erfolgt auf einstimmigen Beschluß des Vorstandes und Beirates. Ehrenmitglieder zahlen keinen Beitrag.

§6

Rechte der Mitglieder

(1) Die ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder haben das Recht auf Teilnahme an den Veranstaltungen und auf Nutzung der Einrichtungen der Landesgruppe und Anspruch auf Rat und Unterstützung durch die Organe des Bundes in den beruflichen Angelegenheiten, soweit diese zum Aufgabengebiet des Verbandes gehören.

(2) Das Recht der Antragstellung an den Vorstand und als Stimmrecht in der Hauptver-sammlung.

(3) Die Fördermitglieder haben das Recht auf Teilnahme an allen Veranstaltungen. Jedoch bei der Hauptversammlung ohne Stimmrecht,

§7 Mitgliedsbeiträge

(1) Die Hauptversammlung beschliesst die Höhe des jährlichen Mitgliedsbeitrages.

(2) Die Einnahmen der Landesgruppe werden für die Gesamtheit seiner Mitglieder zum Zwecke der Förderung technisch-wissenschaftlicher Weiterbildung. Pflege der Kollegialität und Information sowie für die Geschäftsführung der Landesgruppe ver­wandt. Einzelanspruch besteht nicht.      

§8 Förderungen

Die Landesgruppe fördert technische und wissenschaftliche Weiterbildung ihrer Mitglieder; über die jeweilige Förderungsmassnahme entscheidet der Vorstand. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

§9

Beendigung der Mitgliedschaft

(1)   durch Tod,

(2)   durch Austritt, dieser ist der Geschäftsstelle des Bundes schriftlich mitzuteilen,


(3)   durch Ausschluss, dieser kann durch Beschluss des Bundesvorstandes oder

des Vorstandes und Beirates der Landesgruppe erfolgen, wenn durch das Mitglied die Verpflichtung zur Zahlung der Jahresbeiträge in zwei aufeinanderfolgen­den Jahren nicht erfüllt wurde, bei Verstössen gegen das Ansehen und die Be­strebungen der Landesgruppe und des Bundes.

(4)   Dem Mitglied muss die Möglichkeit zur Rechtfertigung gegeben werden. Bei Beendigung der Mitgliedschaft durch Austritt oder Ausschluss entfallen alle Ansprüche sowohl an die Landesgruppe, den Bund als auch die Sterbekasse.

Beitragsrückstände sind bis zur Beendigung der Mitgliedschaft zu entrichten.

§ 10

Vorstand

Der Vorstand im Sinne BGB der Landesgruppe besteht aus vier ordentlichen Mitgliedern.

1. Vorsitzenden

2. Vorsitzenden Schriftführer Schatzmeister

(1)Die Mitglieder des Vorstandes werden in einer ordentlichen Hauptversammlung durch einfache Stimmenmehrheit der in der Hauptversammlung anwesenden stimmberech­tigten Mitglieder, jedesmal für die zwei folgenden Kalenderjahre, und zwar bis zum Zeitpunkt der Hauptversammlung im zweiten Jahr gewählt. Der Vorstand ist wiederwählbar. Der Vorstand tritt auf Einladung des 1. Vorsitzenden oder, bei Verhinderung, des 2. Vorsitzenden zusammen, so oft es die vorliegenden Beratungsgegenstände erfordern. Er beschliesst durch einfache Mehrheit der Anwesenden; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Mitglieder des Vorstandes an­wesend sind. Die Abstimmung kann auch auf Beschluss des 1. Vorsitzenden und, sofern kein Vorstandsmitglied dagegen Einspruch erhebt, ohne Abhaltung einer Sitzung schriftlich erfolgen.

(2)Der Verein wird durch jeweils zwei der vorgenannten Vorstandsmitglieder gerichtlich und aussergerichtlich vertreten.

Im Innenverhältnis Ist neben einem Vorsitzenden nur das für den jeweiligen Aufgaben-bereich zuständige Vorstandsmitglied zeichnungsberechtigt.

(3)Der Vorstand hat dafür zu sorgen, dass die Bücher und die Kasse der Landesgruppe durch zwei Mitglieder geprüft werden. Das Geschäftsjahr der Landesgruppe ist das Kalenderjahr. Über die Sitzungen des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen, in welchem die Namen der Anwesenden und mindestens die gefassten Beschlüsse festzuhalten sind und welches vom Vorsitzenden bzw. dessen Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen sind.

(4)Dem 1. Vorsitzenden obliegt die allgemeine Leitung der Landesgruppe, die Berufung und Leitung der Sitzungen des Vorstandes, der Hauptversammlung und die Über-wachung der Einhaltung der Satzung. Im Innenverhältnis gilt folgendes:

Ist der 1. Vorsitzende verhindert, die ihm obliegende Tätigkeit auszuüben, so obliegt seine Tätigkeit den anderen Mitgliedern des Vorstandes in folgender Reihenfolge:


dem 2. Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Schatzmeister. Die Mitglieder des Vorstandes erhalten keine Entschädigung für ihre Tätigkeit, ihr Amt ist ein Ehrenamt. Sie haben jedoch Anspruch auf Vergütung der ihnen durch Teil­nahme an den Sitzungen entstehenden Kosten.

§11 Beirat

(1)Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in allen die Landesgruppe und den Berufsstand betreffenden Fragen zu beraten und zu unterstützen. Die Vorstands- und Beiratssitzungen werden vom 1. Vorsitzenden einberufen und geleitet, sie sollen mind. zweimal im Jahr stattfinden. Über die Sitzungen sind Protokolle zu führen, die vom Sitzungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen sind.

(2)Der Beirat setzt sich zusammen aus mind. 2 ordentlichen Mitgliedern.

(3)Die Wahl zum Beiratsmitglied erfolgt in der jeweiligen Hauptversammlung.

Die Wahl erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit. Die Mitglieder des Beirates üben

ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

(4)Die Amtszeit der Beiratsmitglieder beträgt grundsätzlich 2 Jahre. Wiederwahl ist möglich.

§12 Hauptversammlung

(1) Die ordentliche Hauptversammlung findet alle zwei Jahre statt. Die Einladung mit der Tagesordnung hat durch den Vorstand mindestens vier Wochen vorher durch einfachen Brief zu erfolgen. Anträge zur Hauptversammlung müssen 14 Tage vorher dem Vorstand schriftlich eingereicht werden.

(2) Die ausserordentliche Hauptversammlung kann vom Vorstand jederzeit schriftlich mit Angabe der Tagesordnung einberufen werden. Sie muss innerhalb von sechs Wochen einberufen sein, wenn 20 % der stimmberechtigten Mitglieder dieses schrift­lich unter Angabe der Beratungspunkte beantragen,

(3) Jede ordentliche Hauptversammlung und ausserordentliche Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

(4) Die stimmberechtigten Mitglieder üben ihr Stimmrecht persönlich aus. Das Stimm-recht kann auch auf andere Mitglieder der Landesgruppe für eine bestimmte Haupt-versammlung durch schriftliche Vollmacht übertragen werden. Hierbei kann ein Mit-glied nicht mehr als drei Mitglieder seiner Landesgruppe vertreten.

(5) Bei Abstimmung entscheidet einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.

Beschluss der Hauptversammlung können In dem gesetzlich zulässigen Falle mit rückwirkender Kraft versehen werden.


(6) Ober ordentliche und ausserordentliche Hauptversammlung und Tagungen sind Anwesenheitslisten und Protokolle vom Schriftführer aufzunehmen. Das Protokoll muss den Wortlaut der gefassten Beschlüsse wiedergeben und ist vom 1. Vorsitzen-den und dem Schriftführer zu unterzeichnen. Der Inhalt des Protokolls ist den Mit-gliedern durch Übermittlung über den jeweiligen Betrieb. bzw. per Post innerhalb von 4 Wochen bekanntzugeben.

§13

Kassenprüfung

Zur Prüfung der Rechnungen des laufenden Jahres und zur Prüfung der Kasse werden von der Hauptversammlung zwei Mitglieder als Kassenprüfer gewählt Ober das Ergebnis ist der Hauptversammlung Bericht zu erstatten.

§14 Satzungsänderung

Anträge, welche Satzungsänderungen betreffen, müssen von einem Drittel der stimm-berechtigten Mitglieder unterschrieben sein und müssen vier Wochen vor der einzube-rufenden Hauptversammlung beim Vorstand eingebracht sein. Eine Woche vor der Hauptversammlung müssen diese Anträge allen stimmberechtigten Mitgliedern im Wortlaut bekanntgegeben werden.

§15 Auflösung

(1) Die Auflösung der Landesgruppe ist nur dann statthaft, wenn die Erreichung der Aufgaben und Ziele unmöglich erscheint.

Die Auflösung kann auch nur dann erfolgen, wenn die Hauptversammlung sie durch Dreiviertelmehrheit der stimmberechtigten Mitglieder beschliesst.

(2) Im Falle der Auflösungen der Landesgruppe fällt das gesamte Vermögen den einschlägigen Hoch' und Fachschulen unseres Gewerbes zu.

§16 Gesetzliche Einschränkungen

Der Vorstand ist ermächtigt, gesetzlich erforderliche Abänderungen der Satzung zu beschlossen. Sie müssen den Mitgliedern als Satzungsnachtrag nachgereicht werden.

§17

Inkrafttreten der Satzung

Vorstehende Satzung tritt mit dem Tage ihrer Genehmigung in Kraft.